25 Jahre nach dem Mord an Enver Şimşek durch den Nationalsozialisten Untergrund (NSU) lädt der Haydi e.V., die Freie Bühne Jena, das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk" und das Jugendbildungs- und Begegnungszentrum Polaris vom 28. - 30. November zu intensiven Tagen des Erinnerns und Austauschs ins StadtLab ein.

Im September jährte sich der Mord an Enver Şimşek zum 25. Mal. Die Täter, Mitglieder des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), stammten aus Jena. Hier wuchsen sie auf, hier vernetzten und radikalisierten sie sich.
In einem Projekttag für Schüler:innen wurde nach Hintergründen und Entstehungskontexten in den frühen 1990er Jahren gefragt. Dabei wurden Perspektiven von Betroffenen rechter Gewalt: Punks, Grufties, migrantisierten Personen beleuchtet.
Im Zentrum des Projekttages steht ein Theaterstück mit Charakteren, die unterschiedliche Jugendsubkulturen und politische Einstellungen repräsentieren. Ergänzt wird das Stück durch eine Roll up-Ausstellung, die Angstzonen und Schutzräume in Jena in den frühen 90er Jahren aufzeigt.
Seit 2021 wird dieser Projekttag für Schulklassen angeboten.
Jetzt soll das Format der Öffentlichkeit vorgestellt werden: vom 28. bis 30. November 2025 im Stadtlab am Markt.

Wo? StadtLab Jena, Markt 1, 07743 Jena
Wann? 28. bis 30. November
Wer? Haydi e.V., Freie Bühne Jena, Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“, Poralis Jena



